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Unsere Priorität sind die Provinzen der Loren und Bakhtiaren, miteinander verwandte Nomadenstämme, inmitten des Zagros Gebirges. Diese Region war einmal von grosser, kultureller Bedeutung - Eisen wurde in Lorestan schon 7000 v.Chr. entwickelt - und ist mit Sicherheit auch heute noch eines der malerischsten und wildesten Gebiete Irans. Noch völlig unberührt von Tourismus - ideal für “etwas andere” Reit- und Trekking Touren.
Seit Generationen wandern die Nomadenstämme im Frühling aus den niedrig gelegenen südlichen Randgebieten des Zagrosgebirges hinauf, auf Höhen von über 2000 m, zu ihren nördlichen Sommerweiden, und die selbe Strecke im Herbst zurück in den Süden. Die ganze Region ist durchzogen von einem dichten Netz traditioneller Stammes-Routen, die auf schmalen Pfaden, über steinige Gebirgspässe und mit Eichen bewachsenen Hochebenen, durch tiefe, mit Blumen übersäte Täler und klare Flüsse, vorbei an erfrischenden Wasserfällen, führen.
Überall, in dieser zauberhaften Bergwelt, treffen wir auf Nomaden mit ihren schwarzen Zelten; Stolz und frei ihren traditionellen Gewohnheiten folgend leben sie immer noch weitgehend unbeeinflusst von der heutigen modernen Welt. Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft sind ihnen unerlässlich, tief beeindruckend für uns, die wir das Privileg haben ihre Gesellschaft zu genießen. Im Frühling und Herbst – ihrer Wanderzeit – sind wir in der Lage Reittouren anzubieten, den Spuren ihrer Wanderung folgend: nordwärts im Frühling, südwärts im Herbst. Uneingeschränkt möglich wird dies nur durch unsere persischen Araber, ”Asile” wie sie im Iran genannt werden. Traditionell auf harte Kondition gezüchtet, machen ihr Charakter, ihre Intelligenz und Ausdauer sie zu idealen Pferden für Trail- bzw. Distanzritte. Diese trittsicheren und zuverlässigen Pferde schaffen es schwierigstes Gelände, bis in Höhen von über 3000 Metern, mutig und unermüdlich zu überwinden. Aber, auch die Reiter müssen erfahren und fit sein.